Re-facade – Aluminium in a Circular Future zeigt, wie AluKönigStahl den Lebenszyklus von Aluminium neu denkt: weg vom linearen Bauen hin zur echten Kreislaufwirtschaft. Das Projekt verbindet Sanierung, Recycling und CO₂-Reduktion zu einem praxisnahen Modell nachhaltiger Gebäudeverlängerung. Mit Schüco-Systemen, EPD-Daten und einer „Toolbox“ aus digitalen Lösungen wird Nachhaltigkeit messbar, wirtschaftlich und technisch umsetzbar – für die Fassade von morgen.
AluKönigStahl
Wir nehmen Sie mit in die Personalvermittlung der Zukunft, zeigen Ihnen was hinter dem Kompetenzmatching steckt und welche (nachhaltigen) Förderungen für einen stabilen Boden für Ihre Mitarbeiter_innen sorgen können. Diskutieren Sie mit uns: Wie gelingt Nachhaltigkeit und wie können wir lange (gesund) im Erwerbsleben bleiben?
AMS
BauKarussell schafft Wertschöpfung für Bauherr:innen bei Planung und Durchführung eines kreislauforientierten Rückbaus mit Social Urban Mining. In Vorbereitung auf eine Sanierung oder einen Rückbau fügen wir uns in den Bauablauf ein und erzeugen Mehrwert aus Bestandsgebäuden. Gemeinsam mit sozialwirtschaftlichen Einrichtungen generieren wir für Bauherr:innen Erlöse, führen verpflichtende Entfrachtungsarbeiten durch und vermitteln wiederverwendbare Bauteile.
BauKarussell
Vorgestellt wird ein Leuchtturmprojekt für kreislaufgerechtes Bauen im Kontext einer Kernsanierung eines Gebäudes mit Büro- und Wohnnutzung. Umgesetzt wurden beispielsweise eine thermische Sanierung der oberen Geschosse mit vorgefertigten Holzrahmenelemente, eine thermische Sanierung des Sockelgeschosses mit dünnwandigen textilbewehrten Betonelementen und einer Mineralschaumdämmung, eine neuartige geklebte Holz-Beton-Verbunddecke sowie auch der Rückbau und die Wiederverwendung von Bauteilen wie zB Ziegel und Holzbalken. Ergänzend wurde ein hocheffizientes Haustechnikkonzept implementiert.
Benjamin Kromoser
Die Revitalisierung von Brachflächen und leerstehenden Gebäuden bietet enormes Potenzial für kreative und nachhaltige Projektentwicklung. Statt Abriss und Neubau braucht es neue Denkansätze, die bestehende Strukturen innovativ nutzen und weiterentwickeln. Business Upper Austria setzt mit Initiativen wie standortooe.at, der Brachflächenerhebung 2024, gezielten Förderprogrammen und dem OÖ Brachentag starke Impulse für die Transformation von Leerständen in zukunftsweisende Nutzungskonzepte. Gemeinsam sollen die Rahmenbedingungen für ein Umdenken in der Projektentwicklung gesammelt werden.
Building Innvation Cluster – Business Upper Austria
Das Projekt in Königsbrunn zeigt exemplarisch, wie Re-Use und Recycling in den Bauprozess integriert werden können. Aus dem Rückbau dreier Bestandsgebäude entstehen Materialien, die als Grundlage für den Neubau eines Bürgerzentrums dienen. Der Vortrag beleuchtet strategische und technische Aspekte von der Planung über den selektiven Rückbau bis zur Materialreintegration und diskutiert ökologische sowie ökonomische Auswirkungen, insbesondere im Kontext von CO₂-Grenzwerten und dem Einsatz von Re-Use-Bauteilen.
Concular
Fa. Dreihans gibt Einblick in ein nachhaltiges Projekt, das unter dem Motto „Aus alt mach tragfähig“ steht: Mit Zement und recyceltem Bauschutt wird der vorhandene Boden stabilisiert – ganz ohne Aushub, spart CO₂, Zeit und Material. Und der Boden? Ist sogar stabiler als herkömmliche Methoden..
Dreihans
Hempstatic produziert hochleistungsfähige Biokomposite für spezialisierte Anwendungen im Dämmstoffbereich mit Fokus auf Akustik-, Schall- und Brandschutz. Die Materialien sind frei von Chemikalien, Kunststoffen und Schadstoffen und bestehen aus biogenen Rohstoffen, die Kohlenstoff speichern und CO₂-Emissionen reduzieren. Basierend auf Prinzipien des zirkulären Designs minimieren sie Abfälle und gewährleisten Sicherheit für Mensch und Umwelt. Die erste Produktlinie umfasst Schallabsorber mit hoher akustischer Leistung für Sprachklarheit und ästhetischer Qualität für anspruchsvolle Innenräume.
Hempstatic
Mit dem klimaaktiv Gebäudestandard wird nachhaltiges und kreislauffähiges Bauen messbar und vergleichbar. Er bewertet Neubauten und Sanierungen von Wohn- und Dienstleistungsgebäuden anhand klar definierter Kriterien in den Bereichen Standort, Energie, Ressourcen und Komfort. Die Bewertung und Qualitätssicherung von Gebäuden in klimaaktiv Qualität erfolgt nach einem transparenten 1.000-Punkte-System. Die aktuelle Weiterentwicklung legt besonderes Augenmerk auf zirkuläres Planen, rückbaufähige Konstruktionen und ressourcenschonende Materialkreisläufe.
Klimaaktiv / ÖGUT
Die Kunstuniversität Linz entwickelt gemeinsam mit der Bundesimmobiliengesellschaft am Herbert-Bayer-Platz einen Demonstrativbau, der den Anforderungen einer zeitgemäßen Universität entspricht und auf eine nachhaltige Transformation des Bestands zielt. In modellhaften Szenarien werden verschiedene Eingriffstiefen, Nutzungsformen und Materialstrategien erprobt. Ziel sind eine hohe räumliche Qualität, hybride Nutzungskonzepte und die Stärkung der Verbindung von Universität und Stadtgesellschaft.
Kunstuni Linz
Die Linz SERVICE GmbH, Tochter der LINZ AG, fördert Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft im Abfallbereich durch Kooperationen mit Partnern der Abfallwirtschaft sowie Mitwirkung an universitären Forschungsprojekten. In Kooperation mit dem CD-Labor der TU Wien, MA 48 Wien, Brantner green solutions und Wopfinger Transportbeton wurde ein CE-zertifizierter Baustoff aus Verbrennungsrückständen entwickelt – dies schont natürliche Kiesressourcen sowie Deponievolumen und reduziert CO₂ Emissionen. Eine hocheffiziente Glasaufbereitung ermöglicht die Wiederverwertung des enthaltenen Glases.
LINZ AG
Das F&E Projekt DREIxNULL=NULL untersucht klimaneutrales Bauen über alle drei Lebenszyklusphasen. Anhand von drei Demonstrationsgebäuden wird aufgezeigt, wie Errichtung, Betrieb und Rückbau CO2-neutral umgesetzt werden können. Gemeinsam mit drei gemeinnützigen Bauträgern entwickeln einszueins architektur, IBR&I und MAGK Architekten Strategien für emissionsarme, ressourcenschonende Bauweisen. Ziel von DREIxNULL=NULL ist der Nachweis, dass klimaneutrales Bauen im geförderten Wohnbau realisierbar ist.
MAGK Architekten
Eine Frage, die unser Tun in der Entwicklung von Geschäftsmodellen zur Kreislaufführung von Bauelementen von Anfang an begleitet. Ich werde anhand zweier Geschäftsfälle zu ReUse mit Industriebetrieben eine kurze Einführung geben. Die anschließende Diskussion fokussiert auf kreislauffähige Finanzierungsmodelle in der Beschaffung und Logistik. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis der Tischgäste für Transformation zu entwickeln.
Materialnomaden
Die Bau- und Immobilienbranche steht vor der Aufgabe, innerhalb planetarer Grenzen zu handeln und zugleich Lösungen für Wohnraummangel, Klimaschutz und steigende Kosten zu finden. Dabei rückt Suffizienz in den Mittelpunkt – das bewusste „Wie viel ist genug?“. Durch kleinere Woheinheiten, flexible Nutzung, Quartiersdenken und längere Lebenszyklen lassen sich Ressourcen schonen, Emissionen mindern und Kosten senken.
Die ÖGNI zertifiziert nach dem DGNB-System, prüft Gebäude auf EU-Taxonomie-Konformität und fördert nachhaltiges Bauen durch Ausbildung, Arbeitsgruppen und Veranstaltungen.
ÖGNI
Der Bausektor spielt bei der Umstellung auf ressourceneffiziente, klimaneutrale Kreislaufwirtschaft eine Schlüsselrolle. Mit der Gründung der GzG Gipsrecycling GmbH haben sich das Bauunternehmen PORR, der Trockenbauspezialist Saint-Gobain und das Entsorgungsunternehmen Saubermacher das gemeinsame Ziel gesetzt, Gipsabfälle von Baustellen hochwertig zu recyclen. Dank hochwertiger Kreisläufe ist der Rohstoff Gips endlos recyclingfähig. Somit können aus dem in der Aufbereitungsanlage gewonnen Recycling-Gips (RC-Gips) wieder neue Gipskartonplatten hergestellt werden.
PORR
Die IG Lebenszyklus Bau hat ihr neues Factsheet „Kreislaufwirtschaft und Resilienz im Bauwesen“ im Oktober 2025 vorgestellt. Das Dokument – Ergebnis der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Kreislaufwirtschaft und Resilienz“ – bei dem GRÜNSTATTGRAU und RENOWAVE.AT mit 38 andere ExpertInnen mitgewirkt hat, zeigt anhand zahlreicher Best-Practice-Beispiele, wie Bauprojekte in Österreich den Wandel zu einem nachhaltigen und widerstandsfähigen Gebäudebestand aktiv gestalten.
Zum Nachmachen und zur Förderung des Austausches zwischen Bauherr:innen, Planenden, Hersteller:innen und Forschung.
Renowave
Die Kernsanierung der denkmalgeschützten Zentrale der Sparkasse OÖ inkludiert ein Pilotprojekt für Kreislaufwirtschaft. Urban Mining, Materialwiederverwendung und Rücknahmegarantien werden mit einer vorausschauenden Planung kombiniert. EPEA/Drees & Sommer integrierte Cradle-to-Cradle-Strategien und nutzte den Circularity Passport® zur Quantifizierung. Ergänzend wurden kreislauffähige Materialien, rückbaufreundliche Systeme und klare Trennkonzepte definiert. Rückbau, Materialtrennung und Ressourcenschonung wurden von Anfang an mitgedacht wurde – ein Benchmark für zukunftsfähiges Bauen.
Sparkasse OÖ und Drees & Sommer
Das Projekt CirCoFin strebt an, finanzierungsfähige Bauteil- und Materialbörsen zu entwickeln, die sowohl physische als auch digitale Marktplatzlösungen für sekundäres Baumaterial kombinieren. CirCoFin wird von der Stadt München koordiniert und hat zwölf weitere europäische Partner*innen. Circular Construction Finance (CirCoFin) ist ein von Horizon Europe gefördertes Innovationsprojekt im Rahmen der CCRI-Initiative (Circular Cities & Regions Initiative).
Stadt München
Das Viertel vom Südtiroler Platz bis zum Bozner Platz ist ein neuralgisches – und DAS RAIQA soll als pulsierendes „Raiffeisen-Quartier“ hier am Eingang zur Stadt neu entstehen. Er soll Austausch und Begegnung ermöglichen und zum Benützen, Bespielen und Teilen einladen.
Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein werden konsequent umgesetzt. Indem das alte Gebäude nicht abgerissen, sondern abgetragen wird, können einzelne Bestandteile erhalten werden, wiederverwertbares Material wird im Rahmen eines Social-Urban-Mining-Projekts recycelt oder woanders weiterverwendet.
STRABAG
Ein kleines „Wünsch Dir Was“ für die Kreislaufwirtschaft:
Welche Rahmenbedingungen gesellschaftlicher, gesetzlicher, normativer, technischer und infrastruktureller Natur braucht es in den unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette Bau von Bedarfsfeststellung, Planung, Ausführung und Nutzung, um zirkuläres Bauen für Generationen Wirklichkeit werden zu lassen?
Nur mit passenden Rahmenbedingungen schaffen wir die Entwicklung von linearem Wirtschaften mit vereinzelten Leuchtturm-Projekten zu gelebter Kreislaufwirtschaft. Entwickeln wir sie gemeinsam?!
Swietelsky
Die Verwertung alternativer Ressourcen hat in der Österreichischen Zementindustrie bereits eine lange Tradition. Durch den Einsatz alternativer Brennstoffe können konventionelle Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas zurückgedrängt werden. Durch die Verwendung alternativer Rohstoffe können natürliche Ressourcen geschont werden. Die Österreichische Zementindustrie ist in diesen Bereichen heute weltweit führend: pro produzierten Tonne Zement werden in Österreich bereits 530 kg an alternativen Materialien einer neuerlichen Verwertung zugeführt.
VÖZ – Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie